Von Redaktion am 29.06.2010
Alltagstest des LG GT540 Optimus
The Phone House hatte uns vor einigen Tagen ein Testgerät des LG GT540 zur Verfügung gestellt. Dieses hatte kein SimLock und wir konnten direkt lossurfen und ausgiebig testen. Hier erst einmal allgemeine Informationen des Android Abkömmlings.
Bei dem LG GT540 Optimus handelt es sich um ein Smartphone mit Touchscreen. Eine „externe“ Tastatur ist nicht vorhanden. Dadurch ist es sehr dünn und wiegt gerade einmal 117g. Es misst 3,2-Zoll (7,6 cm) und löst 320 x 480 Bildpunkte auf, wobei es sich um kein kapazitives Display handelt. Als Betriebssystem dient das aus unserer Sicht etwas veraltete Google Android 1.6, aber ab Herbst soll ein Update auf eine neuere Version möglich sein. Weiterhin verfügt es über eine 3 Megapixel Kamera, Bluetooth, W-Lan, einen GPS-Empfänger, einen USB-Port über welches das Gerät auch aufgeladen wird und einen integrierten MP3-Player welcher über eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse abgehört werden kann.
Da es keine Tastatur an dem Gerät selbst gibt beschränkt sich die komplette Bedienung auf den Touchscreen. Das Display im allgemeinen kommt etwas pixelig daher, aber verrichtet seine Arbeit gut. Leider kann man dies über die „interne“ Tastatur nicht immer sagen. Diese erscheint an der einen oder anderen Stelle sehr behäbig und reagiert oft nur sehr langsam und ungenau. Ansonsten scheint der verarbeitete Prozessor ausreichend für ein Gerät dieser Klasse zu sein. Auch die Kamera und Musikwiedergabe überzeugt durch erstaunlich gute Leistung.
Das Design wirkt auf dem ersten Blick sehr edel und hochwertig, vor allem bei unserem ganz in weiß gehaltenem Testgerät. Dieser erste Blick täuscht leider allerdings. Denn bei genauerem Hinsehen sieht man dem Gerät die doch sehr billig wirkende Verarbeitung an. Sehr deutlich wird dies beim ersten tatsächlich Kontakt mit dem Gerät.
Die Verarbeitung erscheint uns alles andere als solide und stabil. Doch bei einem Preis von gerade einmal 229,00 Euro ein aktzeptables Preis-Leistungsverhältnis.
Sehr hervorstechend sind die Möglichkeiten der mobilen Vernetzung beim GT540. So sind Facebook, Twitter und Co. von Haus aus mit an Bord. Sie lassen sich in Verbindung mit dem schnellen Internet (UMTS/HSDPA) sehr schön nutzen. Natürlich kann das Smartphone sowohl mit dem Android Webkit-Browser als auch einem Email-Client aufwarten.
Kommen wir nun zum Akku, der laut diversen Quellen im Internet mit seinen 1500 mAh wirklich lange halten soll. Dies können wir nach unserem Alltags-Test allerdings überhaupt nicht bestätigen. So hielt der Akkumulator maximal 2 Tage, und dies bei nicht wirklich intensiver Nutzung. Natürlich spielt man anfangs etwas mehr mit dem Gerät herum und belastet es durch das große Display etwas mehr. Doch auch an Tagen der nicht so intensiven Nutzung konnten wir keine wirkliche Verbesserung feststellen.
Neben der weißen Variante gibt es das GT540 auch noch in den Farben schwarz und pink. Wie eingangs erwähnt wird das Update auf die Android-Version 2.1 irgendwann im Herbst verfügbar sein, so dass man auch dort auf dem neustens Stand ist. Wieso das Smartphone nicht direkt mit der aktuellen Version ausgeliefert wird kann wohl nur der Hersteller selbst beantworten.
Unser Fazit
Ein Alleskönner für den Einstieg, der seine Schwächen durch den unschlagbaren Preis wieder wettmacht.
(Quelle Fotos: LG Blog)
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Nach einigen Wochen testen muss ich sagen, dass es sich um ein schönes Einsteiger-Android-Handy handelt. Leider ist der Touchscreen nicht so toll, wie man es von anderen Mobiltelefonen gewohnt ist. Immer wieder trifft man die falschen Tasten beim Schreiben von Text oder löst eine Funktion aus, obwohl man nur den Bildschirm scrollen wollte.
[...] sein Gerät wieder zurück). So konnten wir unser Testgerät, das erst vor kurzem erschienene LG GT540, in der Geräteliste nicht [...]