Von Redaktion am 14.10.2010
- Männer nutzen sie häufiger als Frauen
- Viele können nicht sagen, ob ihr Handy ein Smartphone ist
Jeder fünfte Handynutzer besitzt ein Smartphone. Das ergab der aktuelle BITKOM-Webmonitor, eine repräsentative Umfrage von Forsa im Auftrag des BITKOM. „Handys entwickeln sich immer mehr zu Allzweckgeräten, Telefonie ist nur noch eine Funktion unter viele. Und für manche Nutzer nicht einmal mehr die wichtigste“, sagte BITKOM-Präsidiumsmitglied René Schuster.
Männer verfügen dabei häufiger über ein solches Multifunktionsgerät (24 Prozent) als Frauen (17 Prozent). Am weitesten verbreitet ist die Smartphone-Nutzung in der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen. Hier hat mehr als jeder dritte Handynutzer ein solches Mobiltelefon. Bei den 30- bis 44-jährigen immerhin noch jeder Vierte, bei den über 60-Jährigen schließlich nur noch sieben Prozent.
Am Rande: 22 Prozent der Befragten konnten überhaupt nicht sagen, ob ihr Handy als Smartphone bezeichnet werden kann, bei den über 60-Jährigen sind es sogar 38 Prozent.
Methodik: Forsa befragte 849 Handynutzer ab 14 Jahren per Telefon. (Quelle Text: Bitkom)
Von Redaktion am 3.10.2010
- Ja, sagt jeder fünfte Deutsche
- 81 Prozent aller jungen Deutschen wollen E-Books kaufen
- Studenten und Beamte liegen vorne
- Fach- und Reisebücher wecken das größte Interesse
In spätestens zwanzig Jahren gibt es nur noch elektronische Bücher zu kaufen, keine gedruckten mehr. Das denkt immerhin jeder fünfte Deutsche, wie der aktuelle BITKOM-Webmonitor zeigt. Von den unter 30-Jährigen ist sogar jeder Dritte der Überzeugung, dass Bücher in Papierform langfristig verschwinden werden. „E-Books stellen die Buchbranche vor sehr grundsätzliche Herausforderungen“, kommentiert Achim Berg, Vizepräsident des BITKOM, die neuen Zahlen. „Autoren, Verlage, Groß- und Fachhandel stehen vor einem Umbruch.“ Für den Webmonitor hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa mehr als tausend Deutsche repräsentativ befragt.
Mehr als die Hälfte der Deutschen zieht aktuell in Erwägung, sich ein E-Book zu kaufen (54 Prozent). Am größten ist das Interesse bei Schülern und Studenten mit 86 Prozent. Unter den Berufsgruppen liegen Beamte mit 70 Prozent ebenfalls weit über Schnitt. Einen noch deutlicheren Unterschied gibt es zwischen einzelnen Altersgruppen. Während von den jungen Erwachsenen unter 30 Jahren 81 Prozent E-Books kaufen wollen, ist es bei den über 60-Jährigen nicht einmal jeder Dritte. „Wir müssen die Hemmschwellen älterer Menschen gegenüber neuen Technologien abbauen“, so Berg. „Gerade für Ältere sind E-Books besonders gut geeignet. Sie sind handlich, leicht und erlauben unterschiedliche Schriftgrößen und Kontraste.“ Männer und Frauen unterscheiden sich in puncto E-Books im Übrigen nicht.
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Von Redaktion am 2.10.2010
- Ausstattung in den neuen Bundesländern fast auf Westniveau
- Allerdings Nutzungsunterschiede in Ost und West
Zwanzig Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung gibt es in den neuen Bundesländern bei der Ausstattung mit Computern, Mobiltelefonen und Internetzugängen nur noch geringen Nachholbedarf gegenüber dem Westen Deutschlands. Verfügen in den alten Bundesländern 80 Prozent der Haushalte über einen Computer, so sind es im Osten 74 Prozent. 75 Prozent der westdeutschen Haushalte besitzen einen Internetzugang, während es im Osten 66 Prozent sind. Ein Handy haben in den alten Bundesländern 86 Prozent der Menschen, in den neuen Bundesländern sind es 79 Prozent. „Die Hightech-Ausstattung hat in den neuen Bundesländern fast Westniveau erreicht“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Insbesondere was die Verfügbarkeit von Breitbandanschlüssen angeht, besteht allerdings ein deutlicher, struktureller Nachteil im Osten.“
Im Osten wie im Westen wird das Internet von 70 Prozent der Nutzer zur Informationssuche eingesetzt. Es gibt allerdings durchaus einige interessante Unterschiede im Nutzungsverhalten, wie aus Umfragen hervorgeht, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM durchgeführt hat. So ist Online-Shopping im Osten beliebter, bei Reisebuchungen hingegen liegt der Westen Deutschlands vorne. Online-Shopping machen 42 Prozent der Internetnutzer in den alten Bundesländern, während es in den neuen Ländern bereits 49 Prozent sind. Bei Reisebuchungen ist das Verhältnis mit 37 zu 27 Prozent umgekehrt. Auch bei der Nutzung sogenannter Handy-Apps besteht im Osten Nachholbedarf. So haben ostdeutsche Handynutzer durchschnittlich lediglich neun sogenannte Apps auf ihrem Smartphone, während es in den alten Bundesländern bereits 20 sind.
Am Rande: In Beziehungsfragen werden in den neuen Bundesländern deutlich häufiger neue Medien eingesetzt als in den alten Bundesländern. Knapp sieben Prozent der Internetnutzer haben im Osten online einen neuen Lebenspartner kennengelernt. In den alten Bundesländern sind es sechs Prozent. Elf Prozent der Ostdeutschen haben zudem bereits per SMS oder E-Mail eine Beziehung beendet. Im Westen Deutschland sind es drei Prozent.
(Quelle: BITKOM)
Von Redaktion am 26.09.2010
- Im Durchschnitt 19 Zusatzprogramme je Gerät
- Jeder Fünfte weiß nicht, ob er Apps auf seinem Handy nutzen kann
- Männer und Westdeutsche haben besonders viele Apps installiert
Bereits zehn Millionen Deutsche haben Apps auf ihrem Handy. Das hat eine repräsentative Umfrage des Instituts Forsa im Auftrag des BITKOM ergeben. Apps steht für Applikationen, also kleine Zusatzprogramme mit praktischen Anwendungen wie Navigation, Wettervorhersagen oder der Kommunikation in sozialen Netzwerken. Sie können auf vielen Smartphones genutzt werden. Die Besitzer geeigneter Smartphones haben im Durchschnitt 19 Apps auf ihrem Mobiltelefon. „Apps erleichtern und bereichern den Alltag“, sagt BITKOM-Präsidiumsmitglied René Schuster.
21 Prozent aller Handy-Besitzer ab 14 Jahren sagen, dass ihr Mobiltelefon für die Nutzung von Apps geeignet ist. Die Mehrheit (57 Prozent) nutzt nach eigener Aussage noch keine entsprechenden Geräte, und weitere 22 Prozent der Handynutzer sind sich unsicher, ob sie Apps verwenden können. Vor allem ältere Anwender geben an, sich damit nicht auszukennen. „Es gibt noch großen Informationsbedarf, was mit Apps alles möglich ist und wie leicht sie zu bedienen sind“, kommentiert Schuster. „Das Marktpotenzial für Apps ist hoch.“
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